04 Juni 2018

Bruce Peninsula Tag 5 - Georgian Bay und Lookout im Fathom Five National Marine Park

In der Nacht hatte es sich auf 10 Grad abgekuehlt. Als wir am morgen zum Fruehstueck vor unserer Cabin sitzen, ist der Himmel aber wieder wolkenlos blau und es wird langsam waermer. Ideales Wetter also um den Tag im Nationalpark zu verbringen.
Wir wollen heute im Fathom Five National Marine Park einen Teil des Burnt Point Loop Trails laufen. Vom Campground aus ist es nur eine kurze Fahrt bis zum Park. Dort angekommen suchen wir uns einen Parkplatz am Vistitors Center, legen unsere Permit sichtbar an die Frontscheibe und machen uns auf den Weg. 
Der erste Part des Trails fuehrt uns ueber einen ca. 1 km langen, eher unspektakulaeren ebenen Wanderweg durch den Wald. Nach 20 Minuten sehen wir dann durch die Baeume bereits das Schimmern des Sees und kurze Zeit spaeter stehen wir auf einer Aussichtsplattform, die uns einen tollen Blick ueber das Wasser bietet. Wow ist das schoen, ich bin ganz begeistert von der wilden Natur hier und kann die Kamera kaum aus der Hand nehmen :)


Eine Informationstafel gibt hier Auskunft darueber, dass dieser Ort fuer viele Tausend Jahre von grosser Bedeutung fuer die First Nations war und von den Odawa People waehrend der warmen Jahreszeit unter anderem als Fischgrund genutzt wurde.


Waehrend ich ein bisschen fotografiere kommt eine junge Frau mit einem grossen schwarzen Hund dazu, die kurz darauf durch das Gebuesch an das Ufer des Sees verschwindet.
Das machen wir doch gleich mal nach. Wir kommen ins Gespraech. Sie erzaehlt, dass sie hier in Tobermory geboren und aufgewachsen ist, heute aber nur noch waehrend der Sommersaison auf die Halbinsel kommt. Zusammen mit Ihrem Freund aus Toronto fuehren sie dann eines der Fish & Chips Restaurants im Ort. Bis vor ein paar Jahren sei es hier oben noch sehr einsam gewesen, bis der abgelegene Ort dann vor allem durch social media wie Instagram ploetzlich zunehmend bekannt wurde. Seitdem hat der Tourismus ueber die Sommermonate hier sehr stark zugenommen, was seine Vor-und Nachteile hat. 


Ihr Hund ist uebrigens ein German Shepherd, auch wenn er mit seinem langen schwarzen Fell nicht so aussieht. Er ist sehr lieb und geduldig und ich darf ein Foto von Ihm machen.  



Spaeter laufen wir etwas die steinige Kueste entlang und setzen uns dann ans Ufer um den Ausblick ueber das tiefblaue Wasser zu geniessen und den Wellen zuzusehen.


Das tuerkisblaue Wasser ist so klar, das man den felsig-steinigen Grund erkennen kann



Ueber uns hoeren wir den Schrei kreisenden Geier, Turkey Vultures, die Ausschau nach Nahrung halten


Auf dem Rueckweg laesst sich eines der vielen Squirrels hier nicht von uns beim Futtern stoeren.


Kurz bevor wir den Lookout Tower erreichen begegnen wir noch 2 Hikern mit grossen Rucksaecken, die einem Teil des beruehmten Bruce Trails, Kanadas aeltesten und mit 890 km laengsten markierten Wanderweg, die Kueste entlang laufen. 40 km am Tag haben sie sich vorgenommen zu schaffen, da wollen wir sie besser nicht laenger aufhalten.


Kurz hinter dem Visitor Center befindet sich der Lookout Tower, ueber dessen Holz-Metalkonsturktion man nach 112 Stufen auf eine Aussichtsplattform gelangt, die uns einen grandiosen Blik ueber die Georgian Bay Area bietet.






















Von hier oben aus haben wir einen tollen Rundum Blick ueber die Georgian Bay Area. 



 Nebel steigt ueber dem Wasser auf.

 Nebel steigt ueber dem Wasser auf.

Blick ueber die Einfahrt zum Nationalpark. Wir bleiben eine Weile hier oben bis es uns zu windig wird und machen uns dann an den Abstieg.


Als wir wieder auf dem Campground vor unserer Cabin ankommen, blickt uns ein Squirrel aufgeschreckt aus der Fire Pit entgegen :)


Jetzt wollen wir aber erst mal etwas essen.


Heute nachmittag geht es dann in den Bruce Peninsula Nationalpark auf den Horse Lake Trail.

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