29 May 2018

Bruce Peninsula Tag 2 - Georgian Bay Trail zur faszinierenden Bucht im kanadischen Nationalpark

Unser 2. Tag beginnt morgens mit einem Outdoor Fruehstueck vor unserer Cabin im Schatten der Baeume. Die Sonne scheint bereits bei angenehmen 20 Grad, ideales Wetter also fuer unseren Trip in den Nationalpark heute.
Kurze Zeit spaeter fahren wir in den Bruce Peninsula Park ein. Wir sind so gut wie alleine hier, nur wenige weitere Autos parken auf dem offenbar erst kuerzlich erweiterten Parkplatz. Im Office holen wir uns unsere Day-Permit und nehmen uns den kostenlosen Visitor Guide mit auf den Weg. In einem kurzem Gespraech erfahren wir, dass wir zu einer guten Jahreszeit gekommen sind. July und August koennen inzwischen so busy werden, dass vom Park nur eine begrenzte Menge an Permits am fruehen morgen ausgegeben wird, so you better plan ahead:
https://www.pc.gc.ca/en/pn-np/on/bruce/activ/experiences/grotto
Wir finden ohne Probleme einen Parklplatz am Head of Trails,  packen Wasserflaschen und Kameras ein, tragen sunscreen auf (bug spray ist noch nicht noetig) und machen uns auf den Weg zur Indian Head Cove.


Der Wanderweg fuehrt uns zum Grossteil ueber einen ebenen Trail durch den Wald und ist einfach zu laufen. Nach ca. 30 Minuten sehen wir auf einmal schon das Wasser hellblau durch die Baeume schimmern, wow!


Wir kommen aus dem Wald und blicken direkt auf die felsige Kueste. Obwohl noch keine Saison und es mitten in der Woche ist, sind schon einige Leute hier. Die Gegend galt mal als versteckter Juwel, ist in den letzten Jahren aber immer populaerer geworden. Kein Wunder, denn der Blick ueber das kristallklare Wasser und die Bucht hier ist unglaublich schoen!



Das tuerkisfarbene Wasser sieht nahezu unwirklich aus. Inzwischen ist es sonnig und heiss geworden und das klar schimmernde Wasser sieht verlockend aus. Davon sollte man sich nicht taeuschen lassen, das Wasser ist hier unheimlich tief und unglaublich kalt. Ueberall warnen Schilder vor einem Sprung ins Wasser. Einer wagt sich trotzdem, zieht sich bis auf die Shorts aus, taucht kurz ab.... und ist ganz schnell wieder draussen. 





Ueberall in den zerkluefteten Felsen sind kleinere Hoehlen versteckt. 


Wir setzen uns eine Weile auf die warmen Steine und beobachten die Wellen und die Moeven. 2 Frauen, die hier zusammen unterwegs sind und sich die ganze Zeit ueber aus den verschiedensten Positionen gegenseitig fotografiert haben, bitten Kai jetzt einige Foto von Ihnen mit Ihrem Smart Phone aufzunehmen. Das macht er natuerlich gerne, die beiden bedanken sich. Wir werden sie spaeter nochmal wieder treffen...


Wir laufen ueber die Steine weiter hoch um einen Blick in die Grotto zu bekommen. Das Niagara Escarpment bildet hier eine ca. 60 Meter hohe Felskante.



Dabei kommen wir an diesem natuerlich geformten Bogen, dem Natural Arch, vorbei. Das ist nicht der Blick in die Grotto.




Der Weg zue Grotto geht steil bergab und ist unbefestigt. Mit Josephine dabei ist uns das Weitergehen jetzt zu unsicher geworden und wir beschliessen es hierbei zu belassen. Wir sehen statt dessen einem Falken-Paar zu, dass hier oben in den Felsen ein Nest hat und im staendigem Hin-und Herflug schwer busy ist, Nahrung fuer den Nachwuchs so organisieren. Da sich das Nest am aeusseren Rand einer Klippe, direkt ueber dem Wasser befinden, ist es leider (oder eher zum Glueck) nicht zu erreichen und auch nur schwer gegen das Sonnenlicht zu erkennen.


Nicht weit von der Bucht entfernt gibt es Outhouses, die nicht nur sauber, sondern sogar halbwegs geruchsfrei sind. Die hier zu benutzenden Holzspaene tragen sicher dazu bei.


Wir machen uns jetzt wieder auf den Rueckweg, vorbei an dem kleinem Wasserfall bis zum Parkplatz.


Am Abend fahren wir noch einmal nach Tobermory rein und gehen an den Hafen zu dem kleinen Deck, um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Hier sitzen bereits die beiden Damen, die wir schon heute mittag in der Bucht getroffen haben. Wir begruessen uns. Zusammen sehen wir jetzt auf den Abendhimmel. Als ich mich auf die Holzstufen zum Wasser setze, steigt auf einmal Taucher aus dem Wasser, gack! :) Er setzt sich ebenfalls noch mit zu uns. Dann wird es ruhig und wir alle blicken ueber das Wasser auf den sich langsam verfaerbenden Himmel.




Spaeter sitzen wir vor unserer Cabin an der Fire Pit.
Der Tag im Nationalpark an der Kueste heute war toll. Auch wenn wir nicht bis zur Grotto gekommen sind, die Gegensaetze der zerkluefteten rauhen Felskulisse und dem karibisch anmutenden, tuerkisfarbenem Wasser war einfach unglaublich schoen. 
Der Park bietet so viele Moeglichkeiten und Wanderwege, dass wir auf jeden Fall noch einmal zurueck kommen waehrend wir hier sind. Morgen wollen wir aber erst einmal zu einer weiteren Attraktion der Gegend, zu Flowerpot Island.

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