21 Januar 2017

New York City im Januar - 9/11 Memorial, Empire State Building und die Subway

Tag 2Morgens in New York City aufwachen und es ist kein Traum!
Die Nacht haben wir alle gut geschlafen. Fuer heute ist blauer Himmel und Sonnenschein angekuendigt, super, denn heute soll es auf das Empire State Building gehen und da hoffen wir natuerlich auf eine tolle Aussicht. Beim Blick aus dem Fenster ueberkommen mich alledings leichte Zweifel, das Wetter ist eher wolkig-trueb. Okay, stay positive, das wird schon noch...
Erst einmal geht es jetzt aber mit dem Supersonic Speed Elevator in sekundenschnelle hoch in die 55. Etage. In der Sky Bar befindet sich das  Fruehstuecksbueffet, was  gluecklicherweise in unserem Zimmerpreis includiert war und ansonsten mit 30$ pro Person ziemlich teuer waere. Ein Waiter geleitet uns zu einem Tisch, fragt nach unseren Getraenkewuenschen und erklaert, dass wir uns am umfangreichen Buffet selbst bedienen duerfen. Dazu liegt die New York Times frei aus, deren Titelthema die Einschwoerung Donald Trump's am gestrigen Tag ist.


Nach dem Essen gehen wir raus auf die Aussenterrasse. Der Himmel klart gerade auf, wow, was fuer ein gigantischer Ausblick ueber New York.  Jetzt sehen wir die Stadt das erste mal bei Tageslicht und direkt zu unseren Fuessen liegen.


Ein Blick nach unten



Nach dem Fruehstueck fahren wir kurz auf unser Zimmer und machen uns dann auf den Weg in die Stadt. Die zentrale Lage des Hotels ist jetzt wirklich von Vorteil. In wenigen Minuten erreicht man von hier aus den Grand Central Terminal, den Broadway oder das Rockefeller Center.


Wir kommen an der Radio City Music Hall vorbei. Von hier aus wird unter anderem die Verleihung der MTV Music Awards oder auch die "America's got Talent" Show gesendet.


Auf dem Weg kommt uns eine Gruppe weiblicher Protester gegen Trump entgegen. Heute findet in vielen groesseren Staedten der Welt der "Women's march" statt um fuer Frauen-und Menschenrechte zu protestieren.


Das bescheidene Wetter wirft unsere eigentlichen Plaene etwas durcheinander. Wir ueberlegen einen Blick vom Top of the Rock zu wagen. Am Eingang zum Rockefeller Center empfaengt uns der doorman allerdings schon mit der Nachricht, dass die Sicht auf der Aussichtisplattform gleich Null ist. Wir gehen trotzdem rein und werden an der Kasse wieder gewarnt, dass auf allen Plattformen absolut keine Aussicht vorhanden ist. Als wir dann noch den Preis fuer uns 3 zusammen sehen, beschliessen wir den TotR zu skippen.


Wir hoffen darauf, dass das Wetter am Nachmittag besser sein wird und fahren jetzt erst einmal mit der Subway zur World Trade Center Site.
Das erste mal in der New Yorker Subway. Die U-Bahn fasziniert mich sofort.
Wie geht das hier? Als wir uns auf dem Fahrplan orientieren wollen, kommt ein grosser aelterer Typ in Pudelmuetze und abgewetzten Hosen auf uns zu. Er stand die ganze Zeit beobachtend in einer Ecke und zeigt uns jetzt hilfsbereit einen Automaten an dem wir Karten kaufen koennen. Wir sind dankbar, allerdings weicht er nun nicht mehr von unsere Seite und quatscht dabei auch noch die ganze Zeit in einem irren Tempo auf uns ein. Zum Glueck finden sich bald andere Orientierrungslose mit denen er sich beschaeftigen kann und wir wenden uns dem Automaten zu, der allerdings nicht richtig zu funktionieren scheint. Einer der 2 Cops die hier unten Ihren Dienst schieben bietet uns kurz Hilfe an und dann haben wir endlich die Tickets fuer unsere erste Fahrt. 


Ein Tagesticket gibt es nicht, jede Fahrt kostet 2 Dollar. Josephine darf unter der Absperrung durchkkriechen (Permission der Cops) Die Bahn faehrt ein. Der Zug ist sehr voll, wir stehen dicht gedraengt. Nach 2 Haltestellen wird es leerer und wir bekommen Sitzplaetze. Neben mir an der Wand entdecke ich etwas, das wie ein mit einem Kaugummi zugestofptes Einschussloch aussieht.


Nach ca. 15 Minuten Fahrt erreichen wir unser Ziel, steigen aus und gehen auf das 
9/11 Memorial zu. Das Wetter ist weiterhin neblig-diesig. 
Wir kommen zur Gedenkstaette der an die 3.000 Opfer des Terroranschlages vom
11. September 2001. 


Wie zwei riesige Wunden reichen hier 2 Brunnen in die Tiefe, wo einst die hoechsten Tuerme der Stadt das Wirtschaftszentrum New Yorks bildeten. 
Das truebe Wetter traegt zusaetzlich zur drueckenden Stimmung an diesem Ort bei, an dem einem das Gefuehl einer tiefen Leere ueberkommt. Ich bin ueberrascht, wie emotional eindrucksvoll diese Gedenkstaette auf einen wirkt.


In die bronzene Umrandung der beiden riesigen Wasserbecken sind die Namen aller Opfer eingraviert, die hier Ihr Leben verloren haben. Angehoerige haben Blumen zum Gedenken in den Vertiefungen der Namen hinterlassen .



Am angrenzendem Museum mit Artefakten vom Tag des Anschlags steht trotz der Jahreszeit und des Wetters schon eine Menschenmenge in einer bereits 30 minuetigen Warteschlange. Uns reicht bereits der Anblick der Brunnen um ein Gefuehl dafuer zu bekommen, was die Terraranschlaege fuer New York und die USA bedeutet haben muessen. 
Wir gehen jetzt weiter Richtung Hafen zur Suedspitze Manhattans, zum Battery Park


Was fuer ein Anblick! Das ist so schoen... waere es bloss nicht so neblig. Aber selbst im Dunstschleier ist der Blick auf die gegenueber liegende Skyline beeindruckend.


Ich kann immer noch nicht richtig glauben, dass wir wirklich hier sind.


Waehrend Josephine vergnuegt am Wasser entlang hopst und versucht die Moeven zu fangen, sehen wir den vorbeiziehenden Faehren hinterher.
Durch den tiefhaengenden Nebel koennen wir in der Ferne die 
Statue of  Liberty ausmachen


Das Wetter wird einfach nicht besser, die Hoffung, dass der Nebel noch von der Sonne vertrieben wird schwindet und so beschliessen wir gegen Mittag kurz zum Hotel zurueck zu gehen um eine Kleinigkeit zu essen. Lautes Sirenengeheul laesst uns kurz stoppen um einen Fire Truck durchzulassen. 


In einem Corner Store besorgen wir uns ein paar Thuna Sandwiches und dicke Muffins, dann nehmen wir wieder die Subway um zum Hotel zu kommen. 


Im Hotel essen und trinken wir nur kurz und machen uns dann endlich auf den Weg zum Empire State Building. Juchu, jetzt kommt sogar die Sonne raus!


Da das ESB nicht so weit entfernt ist, laufen wir ueber den Times Square zu Fuss dort hin



Als wir naeher kommen hoeren wir lautes Gehupe, Gerassel und Gerufe, nicht weit von uns ist eine riesige Anti-Trump Demo gerade im vollen Gange, der wir uns gerne anschliessen wuerden, haetten wir nur mehr Zeit. Ein Cop steht auf der Kreuzung um den Demo-bedingten Verkehrstau umzuleiten.


Und dann sehen wir es. Vor uns ragt das einst hoechste Gebaeude der Welt in den Himmel

Wow, ich kann es gar nicht fassen, wir stehen tatsaechlich vor dem
Empire State Building!


Wir wollen hoch auf das Observation Deck in der Hoffnung, dass die Aussicht dort jetzt gut ist. Wir betreten das Gebaeude, gehen durch die goldfarben verzierte Eingangshalle und fahren mit der Rolltreppe nach oben. Ueberall stehen bereits Warnschilder, dass es wegen Nebels keine Aussicht auf den oberen Decks gaebe. Was? Wir haben doch eben noch Spuren blauen Himmels gesehen! Wir reihen uns trotzdem in die Warteschlange ein. Eine halbe Stunde spaeter sind wir bei den Kassen und erfahren, dass die Aussicht auf den Decks immer noch Null ist, nada nix zu sehen. Oh Mann, das ist gemein... wir wollen aber trotzdem da rauf. Die nette Dame an der Kasse fragt noch einmal ausdruecklich nach, ob wir wirklich bei dem Nebel rauf wollen. Yup, wir haben keinen Ausweichtermin und wollen da jetzt hoch! Dann gibt sie uns unsere Tickets und laesst Josephine netterweise frei durch. Der erste Fahrstuhl fuehrt uns durch eine Ebene mit historischen Aufnahmen zu Daten und Fakten zum Bau des ESB.


Und dann stehen wir im 86. Stock auf dem Observation Deck!


Na toll! Waehrend es unten noch halbwegs sonnig war, ist die Aussichtsplattform des ESB hier oben wie vorgewarnt tatsaechlich komplett in eine Nebelwolke gehuellt. So hatte ich mir das in meinen New York-Traeumen natuerlich nicht vorgestellt. But you know what? I don't really care! Sogar im Nebel ist es hier oben ein echtes Erlebnis und wir sind alle echt happy hier zu sein. 


Irgendwo da oben ist der blaue Himmel und irgendwo liegt New York zu unseren Fuessen. Wir bleiben eine Weile hier oben in der Hoffnung das Wind aufkommt und die Sicht freipustet. Da sich aber nichts entscheident aendert, gehen wir schliesslich um den verbliebenen Tag noch nutzen zu koennen.


Durch die umfangreiche Souvenier Abteilung, in der wir uns den obligatorischen Kuehlschrank Magneten holen, werden wir dann wieder nach unten gefuehrt.
Zu Fuss gehen wir weiter, vorbei am beruehmten Macy's,  Richtung Madison Square Garden, wo wir uns etwas umsehen und ein paar Sandwiches auf den Weg mitnehmen.


Inzwischen ist es frueher Abend und ungemuetlich kalt geworden. Wir sind seit dem Morgen auf den Beinen, Josephine hat super durchgehalten, ist aber jetzt sichtlich muede und schlapp. Ich wuerde gerne noch weiter laufen, es gibt noch so vieles was ich sehen moechte, aber wir beschliessen erst mal wieder zum Hotel zurueck zu fahren, damit Josephine sich etwas ausruhen und erholen kann. Dazu nehmen wir wieder die Subway. 


Im Abteil sind wir zunaechst die einzigen Fahrgaeste mit Ausnahme einer aelteren Frau ganz am Ende des Wagons. Die Fahrten mit der Subway hinterlassen jedes mal einen grossen Eindruck bei mir. Hier steht man mit Menschen im teuer aussehendem Suit oder Dress und bunten Einkauftueten oder edlen Ledertaschen am Arm, sowie Erscheinungen purer Armut zusammen in einem Abteil. Dieses ganze weit verzweigte System unter der Erde mit Menschen aus allen sozialen Schichten ist faszinierend und unheimlich zugleich. 


Die Subway laesst uns am Times Square raus. Bevor wir zurueck zum Hotel gehen, wollen wir noch kurz in den  M&M's Shop reinsehen.


Der Laden ist total witzig, aber ziemlich ueberteuert und so sehen wir uns nur etwas um und gehen dann ohne etwas zu kaufen wieder raus. 


Josephine ist inzwischen so schlapp, dass sie sich kaum mehr auf den Beinen halten kann


Zurueck im Hotelzimmer laesst sich Josephine sofort auf das Bett fallen, sie hat Fieber bekommen und schlaeft sofort ein. Den restlichen Abend verbringen wir im Hotelzimmer.
Abreisetag. Am naechsten morgen packen wir nach dem Fruehstueck unsere Sachen zusammen und checken aus dem Hotel aus. Das Wetter ist heute genauso trueb wie gestern, noch immer liegt ein grauer Schleier ueber der Stadt.
Da es noch frueh am Vormittag ist und wir uns noch nicht so ganz von New York trennen koennen schlaegt Kai vor noch ein bisschen umher zu fahren. Da bin ich natuerlich sofort dabei! Wir fahren vorbei am Trump Tower, dem UN-Gebaeude und der Wall Street. 
Wir wollen zur Brooklyn Bridge und finden uns dort problemlos hin. Schon bald tauchen die markanten Pfeiler der Bruecke vor uns auf, die mit einer Spannweite von 468 Meter die aelteste und auch erste Stahlseil -Haengebruecke der USA war. Und wir fahren jetzt direkt daueber! Es ist nur eine Bruecke, aber irgendwie ist das total aufgeregend. So aufregend, dass Kai den Wagen auf der anderen Seite direkt dreht und wir gleich noch einmal mit offenen Fenstern ueber die Bruecke fahren.



Jetzt muessen wir uns aber wirklich auf den Heimweg machen, denn wir haben noch ein paar Stunden Fahrt vor uns. Kurz hinter New York halten wir allerdings noch einmal kurz, als wir an diesem klassischen Diner vorbeikommen, den wir auf der Hinfahrt bereits gesehen hatten. Hier wollen wir kurz etwas essen, bevor es auf die lange Rueckfahrt geht. 



Gegen 20:00 kommen wir wieder zu Hause an.
Unser Fazit zu New York? Absolut sehenswert! Egal bei welchem Wetter. Die Stadt ist so unglaublich gross und vielfaeltig, es gibt so viele Moeglichkeiten und Sehenswertes. So vieles kommt einem aus Filmen bekannt vor und ploetzlich ist man da selbst mittendrin. Wir hatten uns noch viel mehr vorgenommen, aber ein Wochenende ist einfach zu kurz und die Stadt ist teuer. Die Zeit ist einfach so verflogen, ein Wochenende hat gerade mal fuer einen ersten Eindruck gereicht, es gibt noch so vieles was wir sehen wollen. Fuer Kai und mich steht daher fest: wir muessen noch einmal New York zurueck.

Related:
Wochenendtrip nach New York
https://ostkanada.blogspot.ca/2017/01/new-york-trip-im-januar-times-square.html



20 Januar 2017

New York Trip im Januar - Times Square und Bryant Park bei Nacht

New York im Januar? Ja, denn im Januar steht mein runder Geburtstag an und mein Wunsch ist in New York, ganz oben auf dem Empire State Building zu stehen!
Da ein Flug von Kanada aus zu teuer waere, beschliessen wir mit dem Auto nach New York fahren. Ende Dezember hatte ich mit der Suche nach Hotels begonnen. Die Frage war, nehmen wir guenstiges Hotel etwas ausseherhalb und fahren dann mit der Bahn in die Stadt oder zahlen wir etwas mehr, sind dafuer aber dann direkt downtown.
Da wir nur fuer ein Wochenende in New York sein wuerden und die Zeit sowieso viel zu kurz ist, fiel die Entscheidung auf downtown. Ueber Expedia hatten wir ein tolles Hotel direkt am Times Square zu einem Hammer Preis, 40% off, gefunden. Von nun an konnte ich den Januar kaum noch erwarten.
Kurz nach meinem Geburtstag ist es endlich soweit, es geht los nach New York City!
Als wir nach ca. 2 h Fahrt die Border Control der USA erreichen, muessen wir halten um unsere gruenen Visa zu erneuern (ein letztes mal, denn bald haben wir endlich den kanadischen Pass). Im Office ist nicht viel los, trotzdem muessen wir eine Weile warten. Es ist der Tag von Donald Trump's Inauguration und die Feierlichkeiten in Washington werden live ueber einen grossen Bildschirm mitten in das Visa Office uebertragen.  Nach fast einer Stunde warten koennen wir dann endlich die Grenze nach New York State passieren.
Wir fahren bis kurz hinter Syracruse auf der Interstate 81. Dabei verfolgen wir jetzt weiter live im Radio die Inauguration Ceremony und Speech vom neugewaehlten 45. President der Vereinigten Staaten Donald Trump, was uns umfangreiches Diskussionsmaterial fuer die vor uns liegende Fahrt liefert.
Das Wetter wird jetzt zunehmend schlechter. Aber egal, die Stimmung im Auto ist gut und meine Aufregung endlich die ersten Auslaeufer von NYC zu sehen ist gross!


Noch ca. 1 Stunde bis NYC und es wird neblig und beginnt zu regnen. 
60 km vor unserem Ziel stehen wir 4 spurig im Stau. Mist, ich hatte gehofft noch bei Tageslicht und halbwegs gutem Wetter New Yorks Skyline zu sehen... das wird ja schon mal nix. Wir kommen naeher. Jetzt geht es durch den Lincoln Tunnel und bei Kai und mir steigt die Aufregung.  Ist das nicht der Tunnel in dem Sylvester Stallone den Heldentod im Film "Daylight" starb und durch den "Buddy der Elf" nach New York gekommen ist? Yup! Und jetzt sind wir mittendrin! Zuerst aber duerfen wir 13$ zahlen um durch den Tunnel zu fahren.


Als wir auf der anderen Seite rauskommen sehen wir es dann... nach 
7 Stunden Fahrt endlich im Regen vor uns liegend NEW YORK CITY!
Wow, sieh mal dadrueben.... guck mal hier... hast Du das gesehen? Eigentlich sieht man nur Strassen und Haeuser, Hochhaeuser, aber alles ist irgendwie so aufregend und vor allem so riesig! 


Problemlos finden wir uns zum Hotel. Das Hyatt Centric liegt nur ein paar Meter vom Times Square entfernt und wir parken genau davor. Wir nehmen unseren Koffer und die Taschen aus dem Auto und Kai uebergibt die Autoschluessel einem Guy, der unseren Wagen in einer Tiefgarage in der Naehe parken wird. Wir betreten die schlicht-elegante Lobby des Hotels wo wir freundich empfangen werden. Waehrend wir die Formalitaeten ereldigen wird unser Gepaeck bereits auf das Zimmer gefahren. Dann bekommen wir die Zugangskarte fuer unser Zimmer und fahren hoch auf die 33. Etage


Wow! Die Aussicht aus unserem Zimmer ist atemraubend!
Wir wollen aber nicht viel Zeit verlieren, packen nur ein paar Sachen aus, nutzen alle kurz das luxurioese Bad mit der grossen Wanne und machen uns dann auf den Weg Richtung Times Square. 

Wow! Die Aussicht aus unserem Zimmer ist atemraubend!  Wir wollen nicht viel Zeit verlieren, packen nur ein paar Sachen aus, nutzen alle kurz das luxurioese Bad mit der grossen Wanne und machen uns dann auf den Weg Richtung Times Square.

Wir sind kaum ein paar Schritte gegangen, als Kai auf der Strasse von einem auf den 1. Blick windigem Typ in Glitzerjacke und Basballcap angesprochen wird, ein zukuenftiger Rap-Star, der uns seine aktuellste CD fuer nur 5 Dollar verkaufen will. Der Typ ist witzig und redegewandt und so gehen wir mit dem potentiell Grammy-wuerdigen Album, das tiefsinnige Titel wie "Beef and F*ck" beeinhaltet, in der Tasche weiter.  Die ersten Dollar sind wir schon mal schneller losgeworden als wir eigentlich wollten. (Die CD mit den abgedrehten Texten aus New York wird spaeter ueberigens bei Janik und Luci zum heiss gehandelten Geheimtip und absoluten Hit unter den Freunden :)


Der Times Square ist hell erleuchtet und wuselig belebt. Ueberall steigt Dampf aus den Rohren des Fernwaermesystems auf, und huellt die Umgebung in mystisches Licht.

Der Times Square ist hell erleuchtet und wuselig belebt. Ueberall steigt Dampf aus den Rohren des Fernwaermesystems auf, und huellt die Umgebung in mystisches Licht

Boah... ist das toll hier zu sein!
Es ist 20:00 an einem nieselig-kaltem Freitag abend und hier ist soviel los wie in anderen Staedten vielleicht gerade mal am letzten Adventswochenende.


In der Menschenmenge entdeckt Josephine das Kruemelmonster mit dem sie unbedingt ein Foto moechte. Statt des blauen Monsters kommen aber der unglaubliche Hulk und 3 Micki Mauese auf uns zu. Klick, ich mache ein Foto und ... schon sind wir die naechsten 5 Dollar los. Natuerlich pro Figur auf dem Foto! Tja, haette ich vielleicht wissen sollen, dass die das nicht aus Naechstenliebe machen.


Wir lassen uns weiter ueber den Times Square treiben, vorbei am Hard Rock Cafe




und am New York Police Department mitten auf dem Times Sqare. 



Wir wollen versuchen vielleicht noch heute abend auf das Empire State Building bei Nacht zu gelangen und machen uns zu Fuss auf den Weg. 


Inzwischen ist der leichte Niesel in Schneeregen uebergegangen.

Da hinten streckt sich die Spitze des Empire State Buildings stolz in den silbergrauen Himmel

Mir egal, ich bin begeistert. 
Da hinten streckt sich die Spitze des Empire State Buildings stolz in den silbergrauen Himmel, juchu, ich kann es schon sehen!


 Josephine wird jetzt allerdings langsam muede und Ihre Beine wollen nicht mehr so richtig. Also beschliessen wir uns den zur rechten gelegen Bryant Park ein bisschen anzusehen und das ESB auf morgen zu verschieben.

Subway New York

Ueber einer grossen erleuchteten Eisflaeche ertoent eine Stimme durch den Lautsprecher die die Skater ueber die Regeln beim Eislaufen hier aufklaert. "Bitte nur im Uhrzeigersinn laufen, nicht schubsen und nichts auf die Eisflaeche schmeissen..."


Im Hintergrund sieht man das ESB, davor das wunderschoene, im Art Déco Stil erbaute American Standard Building, das heute Kulturdenkmal und luxurioeses Hotel ist.



Um die Eisflaeche herum gibt es Buedchen mit kulinarischen Spezialitaeten und Souveniers, die aber bereits geschlossen sind. Wir sehen eine Weile den Eislaeufern zu. Jedes Jahr im Winter entsteht hier das "Winter Village" mit dem einzigen Eintrittsfreiem Ice Rink. 
http://bryantpark.org/amenities/the-rink
Ein verliebtes kanadisch-venezuelanisches Paar bittet uns um ein Foto von sich vor der Eislaufbahn. Wir unterhalten uns kurz ueber die ersten Eindruecke in der Stadt, stellen fest, dass wir alle total fasziniert sind und gehen dann weiter.



Direkt neben der Eisflaeche befindet sich einer der schoensten Public Restrooms in New York. Leider ist auch der bereits geschlossen,  wir haetten echt frueher hier sein sollen. Das Oertchen wurde gerade erst fuer 280.000$ renoviert und ist jetzt mit high tech Toiletten und Kunstwerken an der Wand ausgestattet. Ich finde den Anblick allerdings auch schon von aussen ungewoehnlich schoen.

Direkt neben der Eisflaeche befindet sich einer der schoensten Public Restrooms in New York. Leider ist auch der bereits geschlossen, wir haetten echt frueher hier sein sollen. Das Oertchen wurde gerade erst fuer 280.000$ renoviert und ist jetzt mit high tech Toiletten und Kunstwerken an der Wand ausgestattet. Ich finde den Anblick allerdings auch schon von aussen ungewoehnlich schoen.

Gleich hinter dem schicken Toilettenhaeuschen befindet sich die New York Public Library, die aber natuerlich auch schon geschlossen ist. In der Ferne koennen wir die markante Spitze des Chrysler Buildings, ein weiters Wahrzeichen der Stadt, ausmachen.


Ueber den immer noch belebten Times Square, vorbei an den gelben Taxis, machen wir uns jetzt  auf den Rueckweg zu unserem Hotel wo wir uns muede, aber mit vielen neuen Eindruecken auf unsere sehr bequemen Betten fallen lassen.

Ueber den immer noch belebten Times Square, vorbei an den gelben Taxis, machen uns jetzt  auf den Rueckweg zu unserem Hotel wo wir uns muede, aber mit vielen schoenen neuen Eindruecken auf unsere Betten fallen lassen.

Ich freue mich schon auf morgen, da wollen wir uns dann endlich das Empire State Building ansehen, ausserdem das erste mal mit der Subway fahren, sowie Ground Zero und den Battery Park besichtigen. Mal sehen was der Tag fuer uns bereithaelt. 

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New York City im Januar - 9/11 Memorial, Empire State Building und die Subway
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