10 Juni 2016

Algonquin Park Kanada - Achray Campground and Barron Canyon Trail

Abgeschieden und idyllisch im Nordosten des Algonquin Parks gelegen, befindet sich der Achray Campground direkt am Ufer des Grand Lake. 
Wir sind fuer einen Tagestrip dorthin unterwegs und starten von Ottawa aus. Die Fahrt dauert rund 3h. Im letzten Teilstueck kommen wir nur langsam voran, da hier die Strasse ueber eine ca. 50 km lange gravel road fuehrt.
Wir erreichen den Campground gegen Mittag. Es ist zwar erst Juni, aber es ist heiss und schwuel. In der Luft liegt der wuerzige Duft der Pinien und die Mosquitos schwirren, ansonsten ist es hier absolut ruhig und friedlich. Wer einen Kompromiss zwischen den populaeren Trails und Campgrounds im Algonquin Park entlang des Highway 60 Corridors und  backcountry camping sucht, ist hier richtig.
Wir parken unseren Wagen auf dem sandigen Untergrund und spruehen und mit "Off! Deep Woods" Bugspray sowie Sunscreen ein und gehen Richtung Wasser. Vor uns machen sich gerade ein paar Paddler auf den Weg zu Ihren Kanus.


Der Grand Lake ist Ausgangspunkt fuer einige schoene Kanutouren ins Innere des Parks



Das Wasser ist hier sandig, warm und ganz flach. Zwischen unseren Fuessen schwimmen kleine Fische umher


Einige der Campsites liegen direkt am Wasser

Einige der Campsites liegen direkt am Wasser

 Vom Achray Campground aus sind es nur 13 km bis zum Barron Canyon. Ueber den nur ca. 1,5 km langen aber steilen Trail wollen wir noch laufen, bevor wir uns wieder auf den Rueckweg machen




Der Blick in die 100 Meter tiefe Schlucht ist atemraubend


Ein von hier oben winzig aussehendes Kanu paddelt den Barron River entlang




Wir verbringen einige Zeit  als einzige Besucher in absoluter Ruhe hier oben und machen uns dann wieder auf den Rueckweg


Interessant dazu auch:
Vor rund 100 Jahren lebte der Fire Ranger Tom Thomson in einer Blockhuette des heutigen Achray Campground. Er hatte eine Leidenschaft fuer die Natur, alle Lebewesen und fand hier seine Liebe zur Malerei. Die Natur um den Grand Lake stand dabei Vorbild fuer eines seiner bekanntesten Bilder "The Jack Pine". Thomson starb bei einem Kanutrip im Algonquin Park, sein Tod ist bis heute ungeklaert.

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Kanu und Kajaks kann man im Park fuer kleines Geld mieten und dann die Seenlandschat des Parks ueber das Wasser erkunden.  Im Park bluehen jetzt ueberall die Wildblumen des Sommers.