16 August 2013

Kingston, entlang der Waterfront und Fort Henry

Nachdem es schon beinahe herbstlich geworden war und wir Nachttemperaturen im einstelligen Bereich hatten, kommt der Sommer jetzt anscheinend noch mal in Schwung.
Letzte Woche hatten wir ein Appointment in Kingston und da wir anschliessend noch Zeit hatten und das Wetter so schoen war sind wir danach noch Richtung Wasser gegangen um ein bisschen am Ufer entlang zu laufen. 
Kingston liegt an der Einmuendung des Lake Ontrio in den St. Lawrence River. Ihre  strategisch guenstige Lage machte die Stadt um 1800 zu einem wichtigen Marinestuetzpunkt und mit der Vereinigung Upper-und Lower Kanadas 1841 wurde Kingsten sogar fuer 3 Jahre zur ersten Hauptstadt ernannt.
Heute noch sieht man der Stadt, die wegen der vielen Kalksteingebaeude auch  "Limestone City" genannt wird, Ihre britischen Wurzeln an.
Wir haben den Innestadtbereich aber ausgelassen,  etwas ausserhalb am Universitaetsgelaende geparkt und sind von dort aus runter zum Wasser gegangen...


Blick auf die Kuppel der City Hall

Die Queen's University ist eine der aeltesten Hochschulen in Kananda


Der Campus liegt in einem parkaehnlichen Gelaende,
die schoenen Gebaeude geben einen Eindruck der historischen Sandstein Architektur.


Vom  Universitaetsgelaende aus ist es nicht weit bis ans Wasser. 
Die Uferpromenade ist Teil des 8 km langen Waterfront Pathway.


Ein grosser Inukshuk blickt ueber das Wasser. 
Diese figuerlichen Steinbauten dienten in frueheren Zeiten den Inuit  
unter anderem als Wegzeichen.


Der Segelclub


Von hier aus hat man schon Sicht auf das Gebiet der Thousand Islands.



Auf diesem Kreuz erkennt man schon von Weitem irische Ornamente.
Es gedenkt der 1500 Iren die vor der grossen Hungersnot in Ihrer Heimat gefluechtet waren, nach vielen Strapazen endlich die Kueste Nordamerikas erreicht hatten und dann hier im Jahr 1874 einer Thypus- Epedemie zum Opfer gefallen sind...
"We Hold Their Memory Sacred"



Das Steuerrad eines Schiffs... und ein Denkmal.
Eherung fuer einen lokalen Lotsen, der Dank excellenter Kenntisse des Lake Ontarios unter anderem ein wichtiges Mitglied im Search and Rescue Team war. Das Denkmal ist Teil des Pump House Steam Museum.


Das Marine Museum of the Great Lakes. Davor liegt die Alexander Henry, ein ehemaliger Eisbrecher der Kuestenwache der jetzt ein Museumschiff ist.


Gegen spaeten nachmittag entscheiden wir uns Fort Henry noch kurz zu besuchen.
In der Naehe parkt diese Can-Am Spyder. Diese Trikes der kanadischen Firma Bombardier sehen wir hier oft in ganzen Gruppen fahren.


Die Festung Fort Henry liegt gegenueber dem Stadtzentrum auf dem Huegel 
einer kleinen Halbinsel.


Von oben ein etwas verhangener Blick auf die Stadt...


Die Festungsanlange reicht fast bis runter an das Wasser


Als wir gerade durch das Tor gehen wollen donnern Kanonenschuesse... ich find das immer unheimlich und brauche diesen Teil der living history eigentlich nicht. Im Garrison Store bekommt man auch die Tickets fuer das Innere des Forts und der Show, wir waren aber schon etwas spaet dran und haben den Teil ausgelassen.


Das Fort wurde waehrend des Krieges von 1812 erbaut um die britischen Marineanlagen zu schuetzen und gewann mit dem Bau des Rideau Canals noch mal an Bedeutung. 


1891 war das Fort verlassen und dem Verfall ausgesetzt bis 1936 umfassende Restaurationsarbeiten begannen und Fort Henry 2 Jahre spaeter 
als histiorisches Museum wieder eroeffnete.


Ein Blick runter in das Innere der Anlage...
Angstellte und Studenten sorgen ueber die Sommermonate hier fuer eine Show in historischem Ambiente und Kostuemen.


Das war offenbar noch vor der ueblichen nordamerikanischen Bauweise  ;)


Hier kommt eine Militaerkappelle hochmarschiert und ich hatte schon befuerchtet das
 jezt gleich exerziert wird aber...


... statt dessen stellt sich die Kapelle ganz friedlich auf und beginnt einen Song 

ganz toll a cappella zu singen :)


Blick zur anderen Seite ueber das Wasser und die Wehrtuerme


Ebenfalls in schoenster Lage und mit Seeblick, liegt eines der groessten Hochsicherheitsgefaengnisse des Landes, noch, es steht vor der Schliessung.
Auf dem Weg nach Hause kommen wir an einer Art Besserungsanstalt vorbei in derem Hof wir im vorbeifahren "Insassen"  im Garten arbeiten sehen  Da ging mit unweigerlich Johnny Cash's Folson Prison Blues durch den Kopf...


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